14 Spitzenkandidaten für Altlußheim – SPD Ortsverein nominiert Kandidaten für die Gemeinderatswahl

Wahlen

"Wir haben nicht nur einen Spitzenkandidaten für die Gemeinderatswahl, sondern vierzehn. Mit einer guten Mischung aus jung und alt, aus neuen Gesichtern und erfahrenen Gemeinderäten bieten wir jeder Altlußheimer Bürgerin und jedem Altlußheimer Bürger seinen persönlichen Spitzendkandidaten", so Ortsvereinsvorsitzender Christoph Beil bei der SPD-Mitgliederversammlung im Bürgerhaus. "Insbesondere freut es mich, dass wir mit 6 klasse Frauen eine geballte Ladung Frauenpower auf der Liste haben", so Beil weiter.

Vorstellung der Kandidaten

Angeführt wird die Liste vom Fraktionsvorsitzenden Dieter Hoffstätter.
Dieser blickte bei seiner Vorstellung auf die Arbeit der vergangenen fünf Jahre zurück und bezog zur geplanten Querspange vom Badenwerk zur B 39 eindeutig Position:
"Seit den 90er Jahren fordert die SPD-Altlußheim eine Querspange vom Badenwerk zur B 39 und hat 2008 beantragt, diese Entlastungsstraße im Flächennutzungsplan festzuschreiben. Nachdem die Altlußheimer Sozialdemokraten lange Zeit allein mit dieser Forderung standen, ist es zu begrüßen, dass eine weitere politische Gruppierung in Altlußheim diesen SPD-Vorschlag nun ausdrücklich unterstützt.
Es geht darum, endlich die Hauptstraße vom Durchgangsverkehr aus Neulußheim sowie dem Gewerbegebiet Altreut in Richtung Speyer zu entlasten. Bei durchschnittlich mehr als 7.500 Fahrzeugen pro Tag sei schon lange Handlungsbedarf gegeben. Wenn ca. 3.000 Fahrten durch die Hauptstraße über eine neue Querspange zur B 39 aus Altlußheim herausgehalten würden, wäre das eine große Verbesserung des Wohnwerts. Diese Entlastungsstraße würde auch Neulußheim von Durchgangsverkehr aus Altlußheim befreien und wäre somit eine Wohnwert-Verbesserung in beiderseitigem Lussheimer Interesse", so Hoffstätter weiter.
"Die SPD habe mit einer Zahl von ca. 5.000 Fahrzeugen auf dieser Querspange gerechnet. Nach neuesten Verkehrszählungen soll die neue Querspange sogar mehr als 7.000 Autos aufnehmen", so Hoffstätter abschließend.

Auf Platz 2 der Liste folgt der Ortsvereinsvorsitzende Christoph Beil. Dieser ging in seiner Vorstellungsrede auch auf das Neubaugebiet Hockenheimer Flur ein und verdeutlichte, dass die SPD-Gemeinderatsfraktion Altlußheim alles daran setzen werde, dass nach Fertigstellung des Gesamtbaugebiets Hockenheimer Flur eine Entlastungsstraße hinter der Rheinfrankenhalle den Verkehr zur Kirschenstraße und zur B 39 führt.
"Wir lassen die Bürger in der Hockenheimer Straße nicht im Regen stehen. Wir brauchen die Entlastungsstraße", so Beil. Durch sie würde die Hockenheimer Straße vom katholischen Kindergarten ab nicht mit ca. 700 Autos pro Tag mehr belastet und auch der Verkehr zur Markusschule könnte über die Entlastungsstraße gehen. "Ich bin froh, dass durch den Antrag der SPD-Fraktion der Gemeinderat die Entlastungsstraße hinter der Rheinfrankenhalle endlich als Planvermerk in den Bebauungsplan aufgenommen hat. Bisher war ja war noch die Rede, dass für eine Entlastungsstraße kein Bedarf bestehe", so Beil weiter.

Auf Platz 3 ist mit der ASF-Vorsitzenden und ehemaligen Gemeinderätin Petra St.Onge die erste Frau auf der Liste. Auf den Plätzen 4-6 folgen die Gemeinderäte Uwe Grempels, Lothar Nagel und Manfred Henkel. Christa Rettig, die auch für den Kreistag kandidiert und Doris Uhrich besetzen die Plätze 7 und 8. Die Plätze 9 und 10 sind mit dem Musiklehrer Richard Schmitt und der erstmals kandidierenden Sigrid Böser besetzt. Zwei weitere neue „Kreativposten für Altlußheim“ sind Steffen Kirchgässner und Dr. Reinhold Hettmansperger auf den Plätzen 11 und 12. Komplettiert wird die Liste mit der 2. Vorsitzenden des SPD-Ortsvereins Ruth Marker und der Erzieherin im katholischen Kindergarten Charlotte Jung-Cron.

Nach der Nominierung der Liste ging der Ortsvereinsvorsitzender Christoph Beil noch kurz auf die Schwerpunkte für die weitere Arbeit der SPD im Altlußheimer Gemeinderat ein. Er verdeutlichte, dass die sozialen Einrichtungen der Gemeinde für jung und alt erhalten und finanzierbar bleiben müssen: "Sozialen Kahlschlag und Schließungen wird es mit uns nicht geben. Wir stehen für ein breites Angebot mit sozialverträglichen Beiträgen. Auch in den Bereichen Bildung und Betreuung sowie bei Angeboten für ältere Mitbürger müssen gezielte Verbesserungen erfolgen", so Beil weiter.