Vorstellung der SPD-Gemeinderatskandidaten

Ortsverein

"Seit 1899 - SPD die älteste politische Bürger-Initiative in Altlußheim"

 

"Die SPD ist die älteste und prägendste politische Bürgerinitiative in Altlußheim" erklärte SPD-Ortsvereins-Vorsitzender Dieter Hoffstätter bei der Kandidaten-und Programm-Vorstellung in der RFH-Gaststätte. "Seit 115 Jahren setzen wir uns für eine positive Entwicklung Altlußheims ein".  Die Sozialdemokraten stehen für soziale Lebensqualität auf der Basis von dauerhaft ausreichenden Finanzen. Damit kann eine nachhaltige Gemeindepolitik in allen Bereichen gestaltet werden. "Die SPD ist Anwalt des Allgemeinwohls, das bei Interessengegensätzen immer vor den Interessen von Einzelnen oder von Gruppen zu stehen hat" verdeutlichte D. Hoffstätter. Die sozialdemokratischen Gemeinderäte erhalten keine Abstimmungs-Anweisungen von Berlin, Stuttgart oder Heidelberg, sondern entscheiden völlig unabhängig vor Ort nach ihren Überzeugungen.

"Mit 6 Frauen und 6 Kandidaten bis 35 Jahren war die 14-Personen-SPD-Liste noch nie so jung und so weiblich wie 2014" erläuterte Christoph Beil, sozialdemokratischer Spitzenkandidat. Nachdem sich alle Bewerberinnen und Bewerber persönlich vorgestellt hatten, skizzierte Beil die wichtigsten SPD-Programm-Punkte.

Mehr Bürgeranhörungen zu aktuellen Themen als flexibel einsetzbares Mitwirkungs-Instrument sowie Gemeinderats-Unterlagen ins Internet sind wichtig. Auch Jugendliche und Kinder mit Ihren Eltern sollen regelmäßig durch die Gemeinde befragt werden.

Als andere das noch ablehnten, hat die SPD bereits die berufs-ermöglichende Kinder-Ganztagsbetreuung bereits ab 1 Jahr gefordert. Diese gelte es vorausschauend und bedarfsgerecht auszubauen.

Die baldmögliche Einführung der Ganztags-Grundschule und der Gemeinschaftsschule im Raum Hockenheim für die bestmögliche Schülerförderung ist seit längerem ein zentrales SPD-Anliegen, so C. Beil.  Der zügige Bau des Geschäfte-und Wohn-Hauses an Ecke Haupt-Rheinhäuserstraße liegt den Sozialdemokraten ebenso am Herzen wie die Unterstützung von alters-gerechten Wohnhäusern in der Ortsmitte.
Mehr Sauberkeit im Ort haben auch viele Bürger bei der SPD-Umfrage angemahnt.

Die Gemeinde müsse noch stärker erneuerbare Energien bei eigenen Gebäuden einsetzen.

"Auf Maßnahmen für mehr Verkehrssicherheit im Ort muss die Gemeinde gegenüber den Verkehrsbehörden nachhaltig drängen" erklärte Beil und dürfe sich nicht mit Ablehnung-oder Vertröstungs-Bescheiden abfinden.

Die Vereinsförderung zu erhalten, vor allem für Kinder und Jugendliche, gehört zu einer lebendigen Gemeinde.

Bei Bedarf muss ein Abrundungsgebiet für neue Flächen für Betriebe und Arbeitsplätze beantragt werden. "In den von der SPD beantragten Wohngebieten Altreut und Hockenheimer Flur werden nach dem Endausbau ca. 1.000 Bürger wohnen und damit jedes Jahr mindestens 600.000 € mehr an Finanzuweisungen für die Gemeinde bewirken" verdeutlichte Beil die erfolgreiche und nachhaltige SPD-Gemeindefinanzpolitik.

"Die Anwohner bei der Gärtnerei im Wohngebiet Altreut lehnen die geplante massive Wohnbebauung auf der dortigen Fläche entschieden ab und fordern, die im Bebauungsplan festgelegten Größen-Begrenzungen strikt einzuhalten" machten die anwesenden Bürger klar und betonten, dass sie grundsätzlich nichts gegen eine Wohnbebauung dort haben.

Im Verlauf der lebendigen Aussprache stellten die Gemeinderäte Dieter Hoffstätter, Christoph Beil, Uwe Grempels und Lothar Nagel klar, dass die SPD für die Wohnbebauung ist, aber nur unter den 5 Voraussetzungen:

  1. Zur umgebenden Wohnbebauung der Reilinger, Mannheimer, Speyerer und Hans-Thoma-Straße hin ist die 1,5-geschossige Bauweise einzuhalten.
  2. Die Gebäude-Höhe muss sich an den Bebauungsplan halten.
  3. Riegelförmige Gebäude mit ca. 30 Metern Länge gibt es nicht, sondern es soll die im Bebauungsplan zulässige Gebäudebreite für Doppelhäuser gelten.
  4. Zu den Gärten der Mannheimer Straße muss der im Bebauungsplan festgelegte Abstand eingehalten werden.
  5. Es müssen ausreichend Parkplätze gebaut werden.

Die SPD fordert erneut ein Gespräch des Investors mit den Anwohnern, um eine tragfähige Lösung zu finden, erklärten die Gemeinderäte  Uwe Grempels, Christoph Beil, Lothar Nagel und Dieter Hoffstätter. "Dies ist keine Blockade-Haltung, wie der Bürgermeiser der SPD vorwarf, sondern eine frühzeitige Bürgerbeteiligungs-Politik".

 

In der Diskussion war die Verkehrssicherheit in der Ortsmitte der zweite Schwerpunkt. Dabei machten die SPD-Gemeinderatskandidaten deutlich, dass es unfassbar sei, dass nach dem schweren Unfall bei den Fußgängerübergängen Ende Januar neue Farben für die Zebrastreifen immer noch nicht aufgebracht sind. Hier werde fahrlässig nichts gegen einen Gefahrenpunkt unternommen.